Tigerphytonproblem

Beitragvon Darius » Mo 3. Jan 2011, 11:21

Habe gestern im TV gesehn das der dunkle Tigerphyton inzwischen ein Problem in den Everglades in Florida geworden ist und da sogar vom Militär ne Einheitgebildet wurde um die Tiere zu erschießen, weil sie eines der gefährlichsten Raubtiere der Welt seien/ sind.
Was haltet ihr davon?
Darius Offline


 

Beitragvon zuckizk » Mo 3. Jan 2011, 14:00

Zum Glück haben wir hier ein Deutschland kein passendes Klima für diese Tiere sonst wäre es bei uns warscheinlich langsam auch schon so weit.

In (Teilen von) Amerika passt das Klima einfach zu sehr und die ganzen verantwortungslosen Halter haben ihre Tiere ausgesetzt und diese haben sich weiter vermehrt. Ich habe einen ähnlichen Bericht schon vor zwei Jahren gesehen.
Das Militär und die ganzen anderen Organisationen bekommen das nicht in den Griff. Der Tigerpython ist da eine rießen Gefahr für die Fauna. Ist zwar schade um die Schlangen aber nötig um alle anderen Tiere zu retten und überhaupt ein notwendiges Gleichgewicht zu halten.

Stellt euch mal vor es gäbe bei uns keine Spinnen mehr. Wir würden überflutet von irgendwelchem anderen Ungeziefer.

mfg
zuckizk Offline


 

Beitragvon Julian » Mo 3. Jan 2011, 17:31

Wie Zuckizk schon sagt, das ist schade um die Tiere aber wenn man das mit den Pythons nicht in den Griff bekommt könnten andere Tiere irgendwann von der Bildfläche verschwinden.

Guck dir zb das Problem mit den Agakröten an (ich glaube in Australien war das). Viele der Schlangen, Krokodile, etc fressen diese Agakröten auf und sterben wegen dem Gift der Kröte. Und die Population der Kröten steigt und steigt.
Wenn man die Kröten nicht "aufhalten" würde, wäre bald ein großer Teil der Artenvielfalt gestorben.
Julian Offline

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Beitragvon Dom82 » Di 11. Jan 2011, 12:28

Das ist in Florida mit dem Nilwaran das selbe,irgendwann zu groß geworden und dann ausgesetzt.Liegt dort aber auch daran das es keine richtige Reglung zur Haltung gibt.Da wird halt das was nicht mehr interessant ist oder zu groß einfach "entsorgt".und so fressen sie dann vom aussterben bedrohte Tiere wie die Kanincheneule und die Gopherschildkröte.

Was die Agakröte angeht ist es gar nicht das Problem dass die Predatoren am gift sterben.Die Agas fressen aber ja nicht nur Heuschrecken,weswegen sie ja ausgesetzt wurden.Sondern Mäüse,kleine Beuteltiere,Schlangen,Echsen usw. sprich sie bedrohen stark die Flora und Fauna in Australien.

Wie zuckizk können wir froh sein das unser Klima noch nicht so verändert ist und wir immernoch so strenge Temperaturen im Winter haben.Sonst wären wir auch schon einige Sachen hier rum laufen wie zb. Panzerechsen,Geckos,Skorpione,Spinnen,Schlangen.

Gruß
Dominik
Dom82 Offline


 

Beitragvon Julian » Di 11. Jan 2011, 17:17

@Dom, meinst du wirklich das, wenn das Klima anders wäre hier Panzerechsen, Schlangen usw überleben könnten?
Das ist jetzt auf die ganzen Menschen, die wenige Natur und die vielen Straßen bezogen.
Bei Spinnen und Skorpionen könnte ich mir das vorstellen.

Die Schlangen und Echsen sie bissher in Deutschland leben sind doch auch schon so gut wie "ausgerottet", obwohl das Klima passt.

Gruß Julian
Julian Offline

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Beitragvon BlackGoth09 » Di 11. Jan 2011, 20:40

Es sind zwar einige Tierarten hier zulande Bedroht aber stehen nicht vor der Ausrottung also so schlimm ist in Deutschland auch nicht.Nur weil man sie nicht sieht heißt es nicht das sie weg sind.


Ich kann mir gut vorstellen das evt. Kornnattern hier überleben können,sie ist sehr anpassungsfähig bzw Lebt da wo sie heimisch ist auch unter Unterschiedlichen Bedingungen.

Das mit den Spinnen ist sogar schon Wirklichkeit es gibt eine Spinnen-art in Deutschland die eingeschleppt wurde sie ist Relative harmlos für Kinder und Allergiker gefährlich als erstes wurde sie in Österreich entdeckt.Cheiracanthium punctorium heisst diese Spinne zu Deutsch Dornfinger.
BlackGoth09 Offline


 

Beitragvon Julian » Di 11. Jan 2011, 21:00

Darum hab ich "ausgerottet" auch in Anführungszeichen (") geschrieben ;-)

Ich komme aus NRW mitten im Ruhrpott, da gibts sowieso kaum noch Tiere. Wie es in anderen Bundesländern aussieht weiß ich nicht.
Lebensraum gibt es für Reptilien in NRW eh kaum noch.
Und wir brauchen sicher darüber zu dikutieren das der Mensch daran schult ist.
Julian Offline

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Beitragvon Dom82 » Mi 12. Jan 2011, 22:37

Wenn man bedenkt das es durch den Klimawandel schon natürliche Vorkommen von Fischen wie Guppys und Piranhas dazu tauchen immer wieder Schildkröten wie Gelb und Rotwange auf oder Arten der Gattung Crysemis oder auch Schnappschildkröten auf.Warum also nicht auch andere Reptilien?
Um den Lebensraum mache ich mir da ehrlich gesagt weniger Sorgen.Habe es letztes Jahr auf Teneriffa erst wieder gesehen das du da am Pool am/im Hotel Tiere wie Geckos oder Kanareneidechsen hast.Also kann man davon ausgehen das sich solche Tiere dann wenn es irgendwann vieleicht mal so kommen sollte auch mitten unter uns heimisch fühlen.

Gruß
Dominik
Dom82 Offline


 

Beitragvon Julian » Mi 12. Jan 2011, 22:57

Ja gut, da hast du auch wieder recht. Wie oft die man Geckos in den Hotelzimmern.

Aber meinst du wirklich das es so fatal wäre, wenn eine nicht einheimische Art hier eingeschleppt werden würde?
(Das bezieht sich jetzt nur auf Geckos, kleine Echsen, ungiftige Schlangen, usw)
Julian Offline

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Beitragvon Darius » Do 13. Jan 2011, 13:34

Ja sowas hat leider immer auswirkungen auf die Umwelt.
Da die meisten Tiere aus anderen Klimazonen meist nicht all zu viele Feinde haben.

lg
Darius Offline


 

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